27.10.2011 Aumühle locker in Runde zwei (Bericht aus der Bergedorfer Zeitung)

Der Hamburg-Ligist TuS Aumühle-Wohltorf hat die zweite Pokalrunde erreicht. Die Handballer von Trainer Holger Nielsen gewannen beim Bezirksligisten TSV Stellingen mit 34:13.

25.10.2011 Lohn für eine tolle Moral - 1. Herren (Bericht aus der Bergedorfer Zeitung)

Aumühle (ols). 33 Sekunden bevor die Schlusssirene ertönt, zückt Holger Nielsen die grüne Karte. Auszeit. Der Trainer der Handballer des TuS Aumühle-Wohltorf ändert gegen den AMTV Hamburg die Taktik. Da der TuS mit 25:26 in Rückstand liegt und zudem in Unterzahl agiert, muss Torsteher Florian Dettmann vom Feld. Dafür schickt Nielsen wieder einen sechsten Feldspieler auf die Platte. Der Schachzug geht auf: 15 Sekunden vor Schluss trifft René Dambel zum Ausgleich. Dabei bleibt es. Nach der Partie fallen sich die Aumühler jubelnd um den Hals. Das 26:26 in der Hamburg-Liga war der Lohn für eine tolle Moral. Für die eigenen Ansprüche war das allerdings zu wenig. "Das ist ein Gegner, den wir schlagen müssen", stellte Dambel klar. Doch der Favorit tat sich schwer. Offensiv spielte der TuS zunächst viel zu umständlich. Dazu war die Defensive nicht aggressiv genug. Schnell geriet Aumühle ins Hintertreffen. Nach 16 Minuten (6:10) hatte Nielsen genug gesehen und nahm eine Auszeit. "Wir lassen hier viel zu viel zu", brüllte er. Bis zur Pause wurde es besser (11:12). In Hälfte zwei stimmte die Leidenschaft. Doch es blieb ein schwächerer Tag der Gastgeber. Und dann kam noch Pech hinzu. Als Dambel in der 36. Minute am Kreis siebenmeterreif gefoult wurde, gab es nur Freiwurf. Zwei Minuten später streckte ein Gästespieler Felix Schreiber bei einem Gegenstoß nieder. Es gab Freiwurf für die Gäste. Und als sich TuS-Keeper Christoph Böhm nach einem gehaltenen Siebenmeter in den Nachwurf von Maik Pitschula warf und diesen dabei traf, musste Böhm für zwei Minuten runter (47.). Der TuS ließ sich jedoch nicht abschütteln (20:22, 50.) und kam letztlich noch zum Remis. Das selbst gesteckte Ziel, keinen Zähler in eigener Halle abzugeben, ist damit aber bereits nach dem dritten Heimspiel dahin. "Wir sind noch nicht in der Form des Vorjahres", sagtt Nielsen.
TuS-Tore: Schreiber (7/2), Ekberg, Schlüter (je 5), Dambel (3), Hamann, Korinth (je 2), Kretzschmar, Siepert (je 1).

05.10.2011 Verband lehnt Verlegung ab (Bericht aus der Bergedorfer Zeitung)

Aumühle (ols). Mit großen Personalsorgen mussten die Handballer des TuS Aumühle-Wohltorf die Reise zum SC Alstertal-Langenhorn antreten. Unter den acht Ausfällen waren auch die Leistungsträger René Dambel, Timo Kretzschmar, Felix Schreiber und Sebastian Siepert. Das veränderte Team offenbarte in der Defensive Abstimmungsprobleme und erlaubte sich viele technische Fehler. Der TuS verlor in der Hamburg-Liga mit 26:30 (10:16). Dabei waren die Gastgeber bereits einverstanden mit einer Spielverlegung. Das Problem: Der Antrag des TuS ging beim Hamburger Handball-Verband zu spät ein. "Wir sind hier im Amateurbereich", ärgerte sich TuS-Trainer Holger Nielsen, der die Entscheidung gar "rigoros" nannte. Der TuS musste antreten und begann zerfahren. Die anfänglichen Schwierigkeiten nutzten die Hausherren aus und setzten sich nach einer Viertelstunde auf 8:2 ab. Mehr als auf drei Tore (21:18, 45.) jedoch konnte Aumühle nie verkürzen. "Wir haben uns durch technische Fehler ständig selbst behindert", sagte Nielsen. Nach der gut zweiwöchigen Unterbrechung will der TuS gegen den AMTV Hamburg wieder in die Erfolgsspur zurückkehren, um nicht frühzeitig den Anschluss an die Spitzengruppe zu verlieren.
TuS-Tore: Schlüter (10), Hamann (6/4), Sievers (3), Korinth, Kröpke, Schellenberg (je 2), Ekberg (1).

27.09.2011 Aumühle gewinnt - 1. Herren 30:22 - Fast perfekter Handball (Bericht aus der Bergedorfer Zeitung)

Aumühle (ols). Dem eigentlich eher kritischen Holger Nielsen ging in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit das Herz auf. "Da haben wir perfekt gespielt", lobte der Trainer des TuS Aumühle-Wohltorf. Der mit seiner 3-2-1-Deckung offensiv ausgerichtete Hamburg-Ligist baute seinen Drei-Tore-Pausenvorsprung in dieser Phase zwischenzeitlich auf 21:15 aus (44.). Dass sich die Gäste der SG Hamburg-Nord II mit drei Spielern aus der "Ersten" verstärkt hatten, fiel gar nicht auf. Hamburg-Nord hatte keine Chance und verlor letztlich klar mit 22:30 (11:14). Einzig in den Schlussphasen der beiden Halbzeiten ließ der Schwung des TuS etwas nach. Was jedoch zu verschmerzen war, denn das Positive überwog. Hierzu zählt auch das variable Spiel. Zudem strahlt fast jeder Torgefahr aus. Gegen Hamburg-Nord reihten sich elf Aumühler in die Torschützenliste ein.
TuS-Tore: Hamann (7/3), Dambel (4), Sievers (3/1), Korinth (3), Jeurink, Kretzschmar, Sandmann, Schlüter, Schreiber, Siepert (je 2), Stuhlmacher (1).

19.09.2011 Wenn eine starke Viertelstunde genügt (Bericht aus der Bergedorfer Zeitung)

Von Oliver Schröder Aumühle. Im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Handballer des TuS Aumühle-Wohltorf viele Chancen liegen. Trotzdem langte es in dem Duell der Hamburg-Liga gegen die Halstenbeker TS zu einem 31:23-Sieg.

Auf dem Weg zum Torwurf: Aumühles Felix Schreiber (Mitte). Foto: Volker Koch
Plötzlich geht alles ganz schnell. 35 Minuten lang taten sich die Handballer des TuS Aumühle-Wohltorf gegen den Aufsteiger Halstenbeker TS schwer. Dann allerdings ist der Hamburg-Ligist aus Aumühle hellwach. Beim Stand von 16:13 für den TuS bekommt Halstenbeks Iven Halberschmidt in zentraler Position und gut fünf Meter vor dem Kreis der Gastgeber den Ball zugepasst, findet allerdings keine Anspielstation. Sofort eilt der offensiv deckende Felix Schreiber heran und kann dem allein gelassenen Halberschmidt fair die Kugel abluchsen. Unbedrängt dribbelt Schreiber auf den Halstenbeker Kasten zu, bleibt cool und versenkt den Ball sicher. Das Tor ist der Auftakt zur stärksten Aumühler Phase in dieser Partie. Der TuS braucht nur 15 Minuten, um auf 29:17 davonzuziehen. Deutlich bleibt es auch bis zum Ende. Der TuS siegt 31:23. Das Haar in der Suppe hatte TuS-Trainer Holger Nielsen in Hälfte zwei jedoch schnell gefunden. Auf die starke Viertelstunde folgte eine äußert unkonzentrierte Schlussphase. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ der TuS viele Chancen liegen. „Wenn wir mit zwölf Toren führen, müssen wir diesen Vorsprung auch nach Hause bringen“, polterte der Coach, der die eigene Halle in dieser Saison zu einer Festung machen will. Keinen Punkt soll der TuS dort abgeben. Dafür ist allerdings in jedem Heimspiel eine Leistung wie in jenem überragend gespielten Abschnitt des zweiten Durchgangs nötig. Wohlgemerkt über die volle Distanz. Dann würde sich auch der Trainer keine Sorgen machen. „Da waren wir unheimlich beweglich. Genau so muss es sein“, sagte Nielsen. Zu Beginn der neuen Saison ist der TuS aber noch nicht so weit. Das zeigte auch die erste Hälfte, in der Aumühle den Gästen zu viele Freiräume gewährte. Deshalb ging es mit einem knappen 13:10 in die Pause. „Zehn Gegentore sind eigentlich nicht schlecht“, wusste Rückraumspieler Schreiber, „trotzdem haben wir falsche Entscheidungen getroffen.“ Vor allem offensiv. „Der Abschluss“, kritisierte Nielsen, „war einfach schlecht. "TuS-Tore": Ekberg (11/4), Schreiber (6), Korinth, Kretzschmar (je 3), Schellenberg, Schlüter (je 2), Hamann, Kröpke, Sievers, Stuhlmacher (je 1).

13.09.2011 Harte Arbeit ohne Lohn (Bericht aus der Bergedorfer Zeitung)

Aumühle (ols). Nach 42 Minuten lagen die Gastgeber vom TV Fischbek bereits mit 20:15 in Front. Für die Landesliga-Handballer des TuS Aumühle-Wohltorf aber kein Grund, die Köpfe schon vorzeitig in den Sand zu stecken. " Die kämpferische Note", lobte TuS-Trainer Holger Nielsen, "stimmte bei uns." Beleg: Fünf Minuten vor dem Ende glichen die Aumühler aus (24:24). Was aber am Ende fehlte, war der Lohn für die harte Arbeit. Fischbek behielt die Nerven und setzte sich hauchdünn mit 26:25 (14:11) durch. Dabei hatten sich die Aumühler vor dem Spiel so viel vorgenommen. Nach zwei Niederlagen in der abgelaufenen Spielzeit wollte der TuS Revanche nehmen. Nun aber steht er wieder mit leeren Händen da. Die Aumühler müssen sich allerdings an die eigene Nase fassen. Zuweilen packten die Gäste in der Abwehr nicht richtig zu, in der Offensive fehlte die Präzision. Die Ambitionen des TuS sind durch die Niederlage aber keinesfalls geringer geworden. Das erste Heimspiel gegen den Halstenbeker TS (Sonnabend, 17.30 Uhr, Ernst-Anton-Straße) soll der Beginn einer langen Serie sein. "Wir wollen zu Hause keine Punkte abgeben", schloss Nielsen. TuS-Tore: Ekberg (8/4), Dambel (6), Schreiber (3), Siepert, Sievers (je 2), Hamann, Korinth, Sandmann, Schlüter (je 1).

10.09.2011 Ein Gegner, der Gefühle weckt (Bericht aus der Bergedorfer Zeitung)

Aumühle (ols). Einen besseren Gegner hätte es für die Handballer des TuS Aumühle-Wohltorf zum Saisonauftakt in der Hamburg-Liga nicht geben können. Coach Holger Nielsen weiß jedenfalls, dass auch seine Spieler den TV Fischbek noch in guter Erinnerung haben. "Wir haben noch eine Menge Wut im Bauch", formuliert es Nielsen. Im Abschlussklassement landeten die Fischbeker zwar hinter dem TuS. Doch im direkten Duell hatte Aumühle zweimal den Kürzeren gezogen, ließ sich im Heimspiel gar mit 24:29 "aus der Halle schießen" (Nielsen). Was gäbe es also Schöneres, als heute erfolgreich Revanche zu nehmen (18 Uhr, Neumoorstück)? Die Aumühler haben in dieser Spielzeit einiges vor. Den fünften Platz aus der vergangenen Serie gilt es zu bestätigen. Mindestens. "Wir wollen den Abstand nach oben verringern", stellt der TuS-Coach klar. Dafür hat Nielsen den Kader zwar in der Breite verstärken können - unter anderem kam der oberligaerfahrene Jan-Eggert Sievers von der HSG Hohn/Elsdorf. An Qualität hat der TuS aber trotzdem verloren. Mit Frank Schreiber hört nicht nur der gesetzte Kreisläufer, sondern zugleich der Abwehrchef auf. Dessen Bruder Felix Schreiber, Timo Kretzschmar oder Christoph Schlüter können die Lücke laut Nielsen schließen. Schon in der abgelaufenen Saison stellten sie unter Beweis, dass es auch ohne Frank Schreiber geht, der lange wegen einer Handverletzung ausgefallen war. Vom Potenzial her ist dem TuS der nächste Schritt also zuzutrauen. "Ob die Mannschaft so gefestigt ist, wird man sehen", bleibt Nielsen aber lieber vorsichtig.

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